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Lm thut3










Pharao

Thronname

Regierungszeit

Anmerkungen

Vor der 0. Dynastie

Pen-abu („Elefant“)

um 3300 v. Chr.

Einige Funde könnten seinen Namen tragen, die Lesung ist jedoch sehr unsicher.

Stier (bzw. „Rinderkopfstandarte“)

um 3250 v. Chr.

Unsichere Beleglage. Möglicherweise ein oberägyptischer Teilkönig der von Skorpion I. besiegt wurde.

Skorpion I.

um 3250 v. Chr.

In seiner Regierungszeit sollen Schrift und Bewässerungsanlagen eingeführt worden sein.

0. Dynastie

Hedju-Hor

um 3200 v. Chr.

Die Existenz bzw die exakte chronologische Einordnung dieses Pharaos ist sehr unsicher. Zwei Tonkrüge aus Tura und einer aus dem östlichen Nil-Deltamit seinem Serech könnten seine Existenz belegen.

Ni-Hor („Falke II.“)

um 3100 v. Chr

Bekannt durch Ton- und Steingefäße aus Gräbern bei Tarchan, Tura undNaqada. Die Lesung des Namens ist unsicher.

Doppelfalke

um 3100 v. Chr

Bekannt durch Ton- und Steingefäße aus El-Beda, El-Mehemdia und der nordwestlichsten Region der Sinai-Halbinsel.

Ni-Neith

Bekannt durch zwei Tonritzungen auf aus dem Grab 257 in Helwanstammenden gebrannten Vasen

Hat-Hor

Bekannt durch ein Gefäß aus Tura. Jedoch ist die Lesung und Deutung des Namens unsicher.

Krokodil

um 3100 v. Chr.

Bekannt durch Tonsiegel aus Tarchan und Zaujet el-Arjan. Nach DreyerGegenkönig.

Iri (Hor)

Bekannt durch einen Siegelabdruck aus Zawyet al-Aryan. Ihm gehört das Doppelgrab B1-2 in Abydos. Sein Name ist bei Ägyptologen noch umstritten, nach Barta vielleicht Löwe.

Skorpion II.

um 3025 v. Chr.

Sein Grab ist entweder in Hierakonpolis oder in Abydos (Grab B50). Eine Darstellung aus Hierakonpolis zeigt ihn mit der weißen Krone Oberägyptens.

Ka (Sechen)

um 3020 v. Chr.

Ihm gehört das Doppelgrab B7.9 in Abydos.

Narmer (auch mit Menesgleichgesetzt)

um 3000 v. Chr.

Beigesetzt im Doppelgrab B17/18 bei Abydos. Unter ihm erfuhr Ägypten einen kulturellen Aufschwung. (Die Einordnung von Narmer in die 0. Dynastie ist sehr umstritten vgl. Menes)

Unterägyptische Könige

Seka

Nur auf dem Palermostein bezeugt.

Iucha

Nur auf dem Palermostein bezeugt.

Tiu

Nur auf dem Palermostein bezeugt.

Itjiesch

Nur auf dem Palermostein bezeugt.

Niheb

Nur auf dem Palermostein bezeugt.

Wenegbu

Nur auf dem Palermostein bezeugt. Die Lesung des Namens ist unsicher.

Imichet

Nur auf dem Palermostein bezeugt. Nach ihm folgt ein weiterer, zerstörter Name.

Wasch

Vermutlich der Name eines auf der Prunkpalette des Narmer abgebildeten unterägyptischen Königs.

Frühdynastische Zeit

Eigenname

Thronname

Horusname

Griechisch

Regierungszeit

Anmerkungen

1. Dynastie

Aha

um 3000/2980 v. Chr.

Erster König Ägyptens. Er wird meist mit Menes identifiziert.

Teti I., Atoti

Athotis I.

um 2980 v. Chr.

Nur in späteren Königslisten belegt.

Atti, Iteti

Djer

Athotis II., Kenkenes

um 2980/2960 v. Chr.

Feldzüge nach Nubien.

Wadji (Djet)

Athotis III., Uenephes

um 2960/2930 v. Chr.

Grabanlage in Abydos. Bekannt durch seine kunstvolle Grabstele.

Chasti

Den (Udimu)

Usaphais, Usaphaidos, Kenkenes

um 2930/2910 v. Chr.

Lange Regierungszeit, Fortschritte in Kunst und Schrift.

Meri-bia-pe

Aned-jib

Niebais, Miebis, Miebidos

um 2910/2890 v. Chr.

Grabanlagen in Abydos.

Semset

Semer-chet

Semempses

um 2890/2870 v. Chr.

Sohn des Den. Eine Expedition auf den Sinai ist unter seiner Herrschaft überliefert.

Qaa

Ubienthes, Bieneches

um 2870/2850 v. Chr.

Sein Grabmal ist das erste, dem ein Totentempel angefügt wurde.

a Se-nefer-ka

Kaum belegter Herrscher vom Ende der 1. Dynastie.

b Vogel

um 2850 v. Chr.

Ebenfalls kaum belegter Herrscher vom Ende der 1. Dynastie.

2. Dynastie

Bedjau, Baunetjer

Hetep-sechemui

Boethos, Bochos

um 2840 v. Chr.

Die Herrscher werden nun in Sakkara bestattet.

Weneg?

Neb-Re

Kaichoos, Choos

um 2830 v. Chr.

Vermutl. in Sakkara bestattet, möglicherweise erste Anzeichen für einen Sonnenkult.

Ni-netjer

Binothris

um 2810 v. Chr.

Lange Regierungszeit, die in Regierungs- und Wirtschaftskrisen endet. Grab in Saqqara.

Wenegnebti

Weneg?

Tlas

um 2790 v. Chr

Nur in spätantiken Königslisten aufgeführter Herrscher; vielleicht mit Weneg oder Sechemib identisch.

Sened

Senthenes

um 2790 v. Chr.

Zeitgenössisch nur durch eine Gefäßaufschrift belegt. Die Reihenfolge der folgenden Könige ist sehr unsicher.

Sechemib

Sechem-ib

Einigen Forschern zufolge identisch mit Peribsen oder ein Gegenkönig unter dessen Regierungszeit.

Peribsen

Per-ib-sen

Seth-per-ib-sen

Sonderstellung unter den frühdynast. Herrschern durch namentliche Zuwendung zum Gott Seth.

Neferkare I. Aaka

Nefercheres ?, Chaires ?

Zeitgenössisch nicht belegt.

Neferkasokar

Zeitgenössisch nicht belegt.

Hudjefa I.

Sesochris ?

Zeitgenössisch nicht belegt.

Cha-sechemui

Cheneres

um 2740 v. Chr.

Chasechemui konnte die Einheit des Landes wieder herstellen. Großes Grab in Abydos.

a Sechet

Genaue Einordnung unsicher.

b Nub-nefer

Zeitgenössisch nur durch zwei Gefäßaufschriften bezeugt. Einordnung unsicher.


Altes Reich

Eigenname

Thronname

Horusname

Griechisch

Regierungszeit

Anmerkungen

3. Dynastie[1]

Nebka

Necherophes, Necherochis

um 2740–2720 v. Chr.

Verlegte die Residenz endgültig nach Memphis. Sein Grab ist unbekannt.

Djoser

Netjeri-chet

Tosorthros

um 2720–2700 v. Chr.

Erbaute in Sakkara die erste Pyramide in Ägypten.

Djoserteti, Teti

Sechem-chet

Tyreis

um 2700–2695 v. Chr.

Durch Siegelabrollungen und Reliefbilder bezeugt. Unvollendete Pyramide in Sakkara.

Hudjefa II.

um 2695 v. Chr. ?

Mesochris

um 2690 v. Chr. ?

Nebkare

Genaue Einordnung unsicher.

Neferkare

Genaue Einordnung unsicher.

Huni

zw. 2690–2670 v. Chr.

Vermutlicher Erbauer einiger kleinerer Pyramiden, wie etwa in Elephantine.

Sa-nacht

bis um 2670 v. Chr.

Chai-ba

bis um 2670 v. Chr.

Vermutlicher Erbauer einer Pyramide in Saujet el-Arjan.

Qa-hedjet

bis um 2670 v. Chr.

Nur auf einer Stele bezeugt.

Sa

Genaue Einordnung unsicher.

4. Dynastie

Snofru

Neb-maat

Soris

um 2670–2650 (2614–2579) v. Chr.

Erbaute drei Pyramiden, die den Wechsel von der Stufen- zur echten Pyramide einläuteten.

Chufu, Chnumchufu

Medjedu

Cheops*, Suphis

um 2650–2580 (2579–2556) v. Chr.

Erbauer der Cheops-Pyramide; sendete Expeditionen nach Nubien und auf denSinai, trieb Handel mit Byblos.

Radjedef, Djedefre

Cheper

Ratoises

um 2580–2570 (2556–2547) v. Chr.

Errichtete eine Pyramide in Abu Roasch, deren Grad der Fertigstellung ungeklärt ist. Heute nur noch Ruine erhalten.

Chafre

User-ib

Chephren*, Suphis II.

um 2570–2530 (2547–2521) v. Chr.

Chephren ist im Wesentlichen nur durch seine Pyramide in Gizeh bekannt. Außerdem lassen sich Handelsbeziehungen zu Syrien und Byblos nachweisen.

Baka, Bakare

Bicheris

um 2530 (2521–2514) v. Chr.

Errichtete eine Pyramide in Saujet el-Arjan, die aber unvollendet blieb.

Menkaure

Ka-chet

Mykerinos*, Mencheres

um 2530–2510 (2514–2486) v. Chr.

Mykerinos ist im Wesentlichen nur durch seine Pyramide in Gizeh bekannt. Unter seiner Herrschaft lässt sich ein religiöser Wandel feststellen, durch den der Pharao jetzt als Sohn des Sonnengottes angesehen wird.

Schepseskaf

Schepse-chet

Sebercheres

um 2510–2500 (2486–2479) v. Chr.

Erbaute statt einer Pyramide eine riesige Mastaba in Sakkara-Süd.

Thamphthis

um 2500 (2479–2477) v. Chr.

Zeitgenössisch nicht belegt.

5. Dynastie

Userkaf

Hor-iri-maat

Usercheres

um 2500–2490 (2479–2471) v. Chr.

Errichtete eine Pyramide in Sakkara und ein Sonnenheiligtum in Abusir.

Sahure

Neb-chau

Sephres

um 2490–2475 (2471–2458) v. Chr.

Sahure erbaute eine Pyramide in Abusir und ein Sonnenheiligtum, das bisher noch nicht gefunden wurde. Unter seiner Herrschaft sind Expeditionen in den Sinai und nach Nubien, Handelsbeziehungen mit Vorderasien und evtl. ein Krieg gegen die Libyer bezeugt.

Kakai

Nefer-ir-ka-Re

User-chau

Nephercheres

um 2475–2465 (2458–2438) v. Chr.

Erbaute eine Pyramide in Abusir und ein Sonnenheiligtum, das bisher noch nicht gefunden wurde.

Netjeruser

Schepses-ka-Re

Sechem-chau

Sisiris

um 2465–2460 (2438–2431) v. Chr.

Nur durch Siegelabdrücke aus Abusir bezeugt.

Isi

Re-nefer-ef (Nefer-ef-Re)

Chau-nefer

Cheres

um 2460–2455 (2431–2420) v. Chr.

Erbaute eine Pyramide in Abusir, die aber unvollendet blieb, sowie einSonnenheiligtum, das bisher noch nicht gefunden wurde.

Ini

Ni-user-Re

Set-ib-taui

Rathures

um 2455–2420 (2420–2389) v. Chr.

Erbaute eine Pyramide in Abusir und ein Sonnenheiligtum in Abu Gurob.

Kaiu

Men-kau-Hor

Men-chau

Mencheres

um 2420–2410 (2389–2380) v. Chr.

Menkauhor erbaute ein Sonnenheiligtum, das bisher noch nicht gefunden wurde, sowie eine Pyramide, die vielleicht mit der Lepsius-L-Pyramide inDahschur oder der Lepsius-XXIX-Pyramide in Sakkara-Nord identifiziert werden kann.

Isesi

Djed-ka-Re

Djed-chau

Tancheres

um 2410–2380 (2380–2342) v. Chr.

Errichtete eine Pyramide in Sakkara-Süd.

Unas

Unis

Wadj-taui

Onnos

um 2380–2350 (2342–2322) v. Chr.

Unas baute eine Pyramide in Sakkara, welche die ältesten Pyramidentexteenthält.

6. Dynastie

Teti II.

Se-hotep-taui

Othoes

um 2318–2300 (2322–2312) v. Chr.

Errichtete ein Pyramide in Sakkara-Nord.

Userkare

um 2300 (2312–2310) v. Chr.

Über Userkare ist sehr wenig bekannt. Möglicherweise war er ein Usurpatoroder ein Interims-Regent für den noch unmündigen Pepi I.

Pepi I.

Meri-Re, Nefer-sa-Hor

Meri-taui

Phios

um 2295–2250 (2310–2260) v. Chr.

Pepi I. errichtete eine Pyramide in Sakkara. Seine Regierungszeit ist von inneren Spannungen geprägt.

Nemtiemsaf I. (Antiemsaf I.) (Merenre I.)

Meri-en-Re

Anch-chau

Menthesuphis

um 2250–2245 (2260–2254) v. Chr.

Merenre erbaute eine Pyramide in Sakkara-Süd, die aber unvollendet blieb. Aus seiner Regierungszeit ist ein Feldzug gegen Nubien bekannt.

Pepi II.

Nefer-ka-Re

Netjeri-chau

Phiops

um 2245–2180 (2254–2194) v. Chr.

Pepi II. kam bereits als Kind auf den Thron und regierte über 60 Jahre. Unter seiner Herrschaft fand eine zunehmende Dezentralisierung der Verwaltung statt. Er errichtete eine Pyramide in Sakkara.

Nemtiemsaef II. (Antiemsaf II.) (Merenre II.)

Menthusuphis

um 2180 (2194–2193) v. Chr.

Zeitgenössisch nur durch ein Dekret aus Sakkara-Süd überliefert.

Saptah

Nit-ikeri

Nitokris

um 2180 (2193–2191) v. Chr.

Zeitgenössisch nicht belegte Königin oder König.

Erste Zwischenzeit

Pharao

Thronname

Regierungszeit

Anmerkungen

7. Dynastie

Nach Manetho regierten 70 Könige in 70 Tagen. Bisher wurden jedoch keinerlei Spuren gefunden.

8. Dynastie

Neteri-ka-Re

Nur aus der Abydosliste bekannt.

Men-ka-Re

Zeitgenössisch nur durch Rollsiegel belegt.

Nefer-ka-Re

Nur aus der Abydosliste bekannt.

Neferkare Nebi

Nefer-ka-Re

Sohn von Pepi II. Er erbaute eine Pyramide, die aber bisher nicht gefunden wurde und die wohl nicht über die Planungsphase hinauskam.

Djed-ka-Re-schemai

Nur aus der Abydosliste bekannt.

Neferkare Chendu

Nur aus der Abydosliste bekannt.

Mer-en-Hor

Nur aus der Abydosliste bekannt.

Nefer-ka-Min

Nur aus der Abydosliste und deren Kopie durch Ramses II. bekannt.

Nikare I. (Ni-ka-Re)

Nur aus der Abydosliste bekannt.

Nefer-ka-Re-tereru

Nur aus der Abydosliste bekannt.

Nefer-ka-Hor

Nur aus der Abydosliste und von Rollsiegeln bekannt.

Neferkare Pepi seneb

Nefer-ka(-Re)-scheri

Nur aus der Abydosliste und dem Turiner Königspapyrus bekannt.

Neferkamin Anu

Nefer (-ka-Min?)

Nur aus der Abydosliste und vielleicht dem Turiner Königspapyrus bekannt.

Ibi

Qa-ka-Re

Sein einziges bekanntes Monument ist eine kleine Pyramide in Sakkara.

Nefer-kau-Re

Mit Sicherheit nur aus der Abydosliste bekannt.

Neferkauhor Chuiuihapi

Nefer-kau-Hor

Aus seiner Regierungszeit stammen einige der Koptosdekrete.

Neferirkare II. (Nefer-ir-ka-Re)

Genaue Einordnung sehr unsicher. Mit Sicherheit nur aus der Abydosliste bekannt.

a

Sechem-ka-Re

Genaue Einordnung sehr unsicher.

b

Wadj-ka-Re

Nur im Namen eines Beamten bezeugt.

c

Iti

Genaue Einordnung sehr unsicher.

d Imhotep

Genaue Einordnung sehr unsicher.

e Hetep

…-Re

Genaue Einordnung sehr unsicher.

f Chui

Genaue Einordnung sehr unsicher.

g Isu

Genaue Einordnung sehr unsicher.

h Iytenu

Genaue Einordnung sehr unsicher.

9. und 10. Dynastie

Wah-ka-Re-cheti I.

Genaue Einordnung unsicher.

Neferkare III.

Genaue Einordnung unsicher.

Mer-ib-Re

Genaue Einordnung unsicher.

Nefer-ka-Re-cheti III.

Genaue Einordnung unsicher.

Neb-kau-Re-cheti

Genaue Einordnung sehr unsicher.

Meri-ka-Re

Genaue Einordnung sehr unsicher.

Mittleres Reich

Eigenname

Thronname

Horusname

Griechisch

Regierungszeit

Anmerkungen

11. Dynastie

Mentuhotep I.

Hor-tepia

Wurde erst in der späteren Tradition als König angesehen.

Anjotef I.

Seher-taui

2077–2065 (2119–2103) v. Chr.

Erster thebanischer König; Ägypten ist jetzt in zwei Herrschaftsgebiete gespalten.

Anjotef II.

Wah-anch

2065–2016 (2103–2054) v. Chr.

Antef II. sicherte die Herrschaft der 11. Dynastie im Süden bis Elephantine und weitete den Machtbereich nach Norden aus.

Anjotef III.

Neb-tep-nefer, Nacht-neb-tep-nefer

2016–2008 (2054–2046) v. Chr.

Über seine Herrschaft ist wenig bekannt. Evtl. setzte er die Expansion nach Norden fort.

Mentuhotep II.

Neb-hepet-Re

Se-anch-ib-taui, Netjer-hedjet, Sema-taui

2008–1957 (2046–1995) v. Chr.

Mentuhotep II. beendete die Herrschaft der 9./10. Dynastie und vereinigte Ägypten wieder. Der Zeitpunkt der Wiedervereinigung wird von einigen Ägyptologen als eigentlicher Beginn des Mittleren Reiches angesehen.

Mentuhotep III.

Se-anch-ka-Re, Se-nefer-ka-re

Se-anch-taui

1957–1945 (1995–1983) v. Chr.

Durch zahlreiche Tempelbauten bezeugt.

Mentuhotep IV.

Neb-taui-Re

Neb-taui

1945–1938 (1983–1976) v. Chr.

Nur durch Felsinschriften und eine Opfertafel bezeugt.

a An(jotef)

Qai-ka-Re

Se-nefer-tauf

Genaue Einordnung unklar; vermutlich Gegenkönig oder Thronprätendent.

b Ijibchentre

Gerg-taui

Genaue Einordnung unklar; vermutlich Thronprätendent.

b Segerseni

Menech-ka-Re

Genaue Einordnung unklar; vermutlich Thronprätendent.

12. Dynastie

Amenemhet I.

Se-hetep-ib-Re

Wehem-mesut

Amenemes I.

1939/38–1909 (1976–1947) v. Chr.

Amenemhet I. war vor seiner Machtübernahme vielleicht ein Wesir unter Mentuhotep IV. Er vollendete die Reichseinigung und machte seinen Sohn Sesostris I. im 20. Regierungsjahr zum Mitregenten. Er errichtete einePyramide in El-Lischt.

Senwosret I.

Cheper-ka-Re

Anch-mesut

Sesostris I., Sesonchosis

1919–1875/74 (1956–1911/10) v. Chr.

Sesostris I. war wohl der bedeutendste Herrscher der 12. Dynastie. Er ist durch eine sehr umfangreiche Bautätigkeit bezeugt. Während seiner Regierungszeit entstanden wichtige literarische Werke, z. B. die Geschichte von Sinuhe. Er errichtete eine Pyramide in El-Lischt.

Amenemhet II.

Nub-kau-Re

Heken-maat

Ammenemes II.

1877/76–1843/42 (1914–1879/76) v. Chr.

Amenemhet II. betrieb intensive Handelsbeziehungen mit Vorderasien undKreta. Für etwa zwei Jahre war er Mitregent seines Vaters Sesostris I. Er errichtete eine Pyramide in Dahschur.

Senwosret II.

Cha-cheper-Re

Seschemu-taui

Sesostris II.

1844–1837/36 v. Chr.

Sesostris II. war drei Jahre lang Mitregent seines Vaters Amenemhet II. Er errichtete eine Pyramide in El-Lahun.

Senwosret III.

Cha-kau-Re

Netjeri-cheperu

Sesostris III.

1836–1818 (1872–1853/52) v. Chr.

Starke Zentralisierung des Landes. Die Länge seiner Herrschaft betrug 19 Jahre. Frühere Unsicherheiten hinsichtlich der Regierungslänge basierten auf den Angaben der Stele Berlin 1204, die zunächst falsch übersetzt wurde. Zwischenzeitliche Auswertungen der Monddaten konnten die genaue Regierungslänge ermitteln.[2] Im Neuen Reich wurde Sesostris III. vergöttlicht und galt als Schutzherr von Nubien. Er errichtete eine Pyramide in Dahschur.

Amenemhet III.

Ni-maat-Re

Aa-bau

Ammenemes III., Lamares, Ameres

1818/17–1773/72 (1853–1806/05) v. Chr.

Die bedeutendste Leistung seiner Herrschaft war die Erschließung des Fajum. Eine Koregentschaft mit seinem Vater Sesostris III. ist nicht gesichert. Er errichtete zwei Pyramiden, die erste in Dahschur und die zweite in Hawara.

Amenemhet IV.

Maa-cheru-Re

Cheper-cheperu

Ammenemes

1773–1764/63 (1807/06–1798/97) v. Chr.

Aus seiner Regierungszeit sind mehrere Expeditionen auf den Sinai bezeugt. Er war wohl etwa ein Jahr lang Koregent seines Vorgängers Amenemhet III. Ob er der Erbauer der südlichen Pyramide von Masghuna war, ist unklar.

Nofrusobek

Sobek-ka-Re

Merit-Re

Arsino, Skemiophris

1763–1759 (1798/97–1794/93) v. Chr.

Nofrusobek war die erste zeitgenössisch nachweisbare Königin Ägyptens. Ob sie die nördliche Pyramide von Masghuna erbaute, ist unklar.


Zweite Zwischenzeit

Pharao

Thronname

Regierungszeit

Anmerkungen

13. Dynastie

Wegaf

Chui-taui-Re

um 1759–1757 v. Chr.

Vermutlich erster König der 13. Dynastie, obwohl auch vermutet wurde, dassSobekhotep II. der erste Herrscher dieser Dynastie war.

Amenemhet V.

Sechem-ka-Re

um 1750 v. Chr.

Ein vermeintlicher weiterer König namens Amenemhetsenbef ist zu streichen, da er mit Amenemhet V. identisch ist.

Sechem-Re-chui-taui

um 1752–1746 v. Chr.

Er wurde früher mit Pentini identifiziert, bei dem es sich aber wohl um einen eigenständigen König handelt.

a Ameniqemau

Er ist nur von seiner Pyramide in Dahschur bekannt. Seine genaue Einordnung ist unsicher.

Se-hetep-ib-Re

um 1743/42 v. Chr.

Zeitgenössisch nur durch ein Rollsiegel und durch eine Stele bezeugt.

Efni (Iuefni)

Se-men-ka-Re

um 1741 v. Chr.

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.

Amenemhet VI.

Se-anch-ib-Re

um 1740 v. Chr.

Zeitgenössisch nur durch wenige Zeugnisse belegt.

Nebennu (Nebnun)

Se-men-ka-Re

um 1739 v. Chr.

Zeitgenössisch nur durch eine Stele bezeugt.

Qemausahornedjherjotef

Hotep-ib-Re

um 1738 v. Chr.

Vermutlich ein König asiatischer Herkunft.

Se-wadj-ka-Re

um 1737 v. Chr.

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.

Nedjem-ib-Re

um 1736 v. Chr.

Nur im Turiner Königspapyrus eindeutig bezeugt. Zwei Skarabäenfunde sind unsicher.

Sobekhotep I.

Cha-anch-Re

um 1735 v. Chr.

Zeitgenössisch durch Denkmäler aus Abydos bezeugt.

Renseneb Amenemhet

Nur im Turiner Königspapyrus und auf einer Perle bezeugt. Im Königspapyrus wird seine Regierungszeit mit vier Monaten angegeben.

Hor I.

Au-ib-Re

um 1732 v. Chr.

Er wurde neben der Pyramide von Amenemhet III. in Dahschur bestattet.

Amenemhet VII. Kay

Se-djefa-ka-Re

um 1731–1724 v. Chr.

Zeitgenössisch nur durch eine Statue, sowie einige Rollsiegel und einen Skarabäus bezeugt.

Sobekhotep II.

Sechem-Re-chui-taui

um 1724–1718 v. Chr.

Möglicher Erbauer einer Pyramide in Sakkara.

Chendjer

User-ka-Re

um 1718–1712 v. Chr.

Errichtete eine Pyramide in Sakkara-Süd.

Emramescha (Mermescha)

Se-mench-ka-Re

um 1711 v. Chr.

Zeitgenössisch durch zwei Statuen aus Tanis bezeugt.

Anjotef IV.

Se-hotep-ka-Re

um 1710 v. Chr.

Zeitgenössisch nur durch eine Statue und einige Skarabäen bezeugt.

Seth

...-ib-Re

um 1709 v. Chr.

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.

Sobekhotep III.

Sechem-Re-se-wadj-taui

um 1708–1705 v. Chr.

Bautätigkeit im ganzen Land.

Neferhotep I.

Cha-sechem-Re

um 1705–1694 v. Chr.

Expeditionen nach Byblos, zahlreiche Monumente des Herrschers sind erhalten und belegen eine gewisse Spätblüte des Mittleren Reiches.

Sahathor

Men-wadj-Re

um 1694 v. Chr.

Regierte nur wenige Monate.

Sobekhotep IV.

Cha-nefer-Re

um 1694–1685 v. Chr.

Zahlreiche Monumente aus allen Teilen des Landes.

Sobekhotep V.

Cha-hotep-Re

um 1685–1680 v. Chr.

Zeitgenössisch nur durch einige Skarabäen bezeugt.

Jaib

Wah-ib-Re

um 1680–1670 v. Chr.

Zeitgenössisch nur durch wenige Zeugnisse belegt.

Aja I. (Eje I.)

Meri-nefer-Re

um 1669–1659 v. Chr.[3]

Letzter Herrscher der Zweiten Zwischenzeit, der sowohl im Norden, als auch im Süden des Landes belegt ist.

Sobekhotep VI.

Meri-hotep-Re

um 1656–1654 v. Chr.

Zeitgenössisch nur durch einige Denkmäler bezeugt, deren Zuordnung aber nicht in jedem Fall eindeutig ist.

b Ani

Meri-hotep-Re

Vielleicht identisch mit Sobekhotep VI., da er den gleichen Thronnamen trägt.

Sewadjtu

Se-anch-en-Re

um 1654–1651 v. Chr.

Nur im Turiner Königspapyrus und vielleicht in der Königstafel von Karnak bezeugt.

Ined

Meri-sechem-Re

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt. Vielleicht identisch mit Neferhotep II.

Neferhotep II.

Meri-sechem-Re

um 1651–1648 v. Chr.

Zeitgenössisch durch zwei Statuen bezeugt.

Hori

Se-wadj-ka-Re

um 1647 v. Chr.

Mit Sicherheit nur im Turiner Königspapyrus belegt.

Sobekhotep (VII.)

Meri-kau-Re

um 1646–1644 v. Chr.

Er ist der letzte Herrscher der 13. Dynastie, dessen Name im Turiner Königspapyrus erhalten ist. Die Reihenfolge der nachfolgenden Könige ist daher sehr unsicher.

c Dedumose

Djed-hotep-Re

Genaue Einordnung unsicher. Vielleicht mit Dedumose Djed-nefer-Re identisch.

d Dedumose

Djed-nefer-Re

Genaue Einordnung unsicher. Vielleicht mit Dedumose Djed-hetep-Re identisch.

e Ibi II.

...-maat-Re

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.

f Hor II.

...-weben-Re

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.

g

Se-...-ka-Re

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt.

h Senebmiu

Se-wah-en-Re

nach 1640 v. Chr.

Durch einige wenige zeitgenössische Zeugnisse und eine vermutliche Nennung im Turiner Königspapyrus belegt.

i

Secha-en-Re

nach 1640 v. Chr.

Durch einige Fragmente aus dem Totentempel Mentuhoteps II. und eine vermutliche Nennung im Turiner Königspapyrus bezeugt.

j

Mer-cheper-Re

Nur auf einem Fragment des Turiner Königspapyrus und vielleicht durch einen Skarabäus bezeugt.

k

Mer-ka-Re

Nur auf einem Fragment des Turiner Königspapyrus bezeugt.

l Sesostris IV.

Se-nefer-ib-Re

Genaue Einordnung unklar. Zeitgenössisch durch einige wenige Denkmäler bezeugt.

m Mentuemsaf

Djed-anch-Re

Durch eine Stele und mehrere Skarabäen bezeugt.

n Neferhotep III.

Sechem-Re-se-anch-taui

Genaue Einordnung unsicher, berichtet von Kämpfen in seiner Hauptstadt Theben.

o Mentuhotep V.

Meri-anch-Re

Genaue Einordnung unsicher.

p Usermonth

Genaue Einordnung unsicher.

q Sobekhotep VIII.

Sechem-Re-se-user-taui

In der Königsliste von Karnak bezeugt.

r Ini I.

Meri-schepes-Re

Nur durch eine Statue bezeugt.

s Mentuhotep VI.

Se-wedja-Re

Durch ein Relieffragment aus dem Totentempel Mentuhoteps II. bezeugt.

t Senaaib

Men-chau-Re

Nur durch eine Stele aus Abydos bezeugt.

u Sobekhotep IX.

Maa-Re

Nur durch Skarabäen sicher bezeugt.

v Upuautemsaf

Sechem-Re-nefer-chau

Nur durch eine Stele und vermutlich durch ein Graffito bezeugt.

w Abai

Nur im Memphitischen Priesterstammbaum bezeugt.

x Aqen

Nur im Memphitischen Priesterstammbaum bezeugt.

y Sebekai

Sein Name ist nur auf einem Messer aus Abydos genannt. Er ist vielleicht identisch mit Amenemhet VII. oder einem Sobekhotep.

z Chuiqer

Nur auf einem Architrav in Abydos bezeugt.

aa Seanchptah

Se-heka-en-Re

bb

Ner-ka-Re

Nur auf einem heute verschollenen Stelenbruchstück bezeugt. Wahrscheinlich mit einem anderen König identisch.

cc

Si(?)-ka-Re

dd Pentini

Sechem-Re-chui-taui

Ein König aus Abydos, der zeitlich wohl am Übergang von der 13. zur 17. Dynastie anzusetzen ist. Er wurde früher mit einem anderen König Sechem-Re-chui-taui gleichgesetzt, war aber wohl ein selbstständiger Herrscher.

14. Dynastie

Nehesy

Aa-seh-Re

Durch einige Denkmäler im nordöstlichen Delta bezeugt.

Mer-djefa-Re

Zeitgenössisch nur durch eine Stele bezeugt.

Cha-tit-Re

Königspapyrus Turin: 8.2

Neb-fau-Re

Königspapyrus Turin: 8.3

Se-hab-Re

Königspapyrus Turin: 8.4

Alle weiteren Pharaonen der 14. Dynastie sind ausschließlich aus dem Turiner Königspapyrus bekannt. Siehe hierfür Liste der Könige der 14. Dynastie.

15. Dynastie (Hyksos)

Schalik (Salitis)

um 1630–1615 (1648–1633) v. Chr.

Vielleicht identisch mit Scharek.

Beon

um 1615–1602 (1633–1619) v. Chr.

Vielleicht identisch mit Scheschi.

Apachnas

um 1602–1594 (1619–1610) v. Chr.

Vielleicht identisch mit Jaqobher.

Charjan

Se-user-en-Re

um 1594–1574 (1610–1590) v. Chr.

Genaue Einordnung unsicher. Denkmäler Charjans wurden auch in Bagdad,Knossos und Boghazköi gefunden, wohin sie verschleppt oder verschenkt worden waren.

Apopi

1. Aa-qen-en-Re 2. Aa-user-Re

um 1574–1534 (1590–1549) v. Chr.

Unter Apopi I. kommt es zum Aufstand der thebanischen 17. Dynastie gegen die Oberherrschaft der Hyksos. Unter seiner Herrschaft entstanden bedeutende Schriften wie die Papyri Ebers, Smith oder Rhind.

Chamudi (Chalmudi)

um 1534–1522 (1549–1539) v. Chr.

Chamudi muss die Hyksos-Hauptstadt Auaris dem thebanischen KönigAhmose überlassen. Die Herrschaft der Hyksos endet damit.

16. Dynastie (lokale Kleinkönige)

a Anather (Anathaddi)

Nur auf einem Skarabäus belegt; vermutlich ein Kleinfürst aus Südpalästina.

b Aperanat (Useranat)

Nur auf einem Skarabäus belegt; vermutlich ein Kleinfürst aus Südpalästina.

c Semqen

Nur auf einem Skarabäus belegter Kleinfürst.

d Sakarher

e Apopi II.

Neb-chepesch-Re

Evtl. identisch mit Apopi I.

f Scheschi

Maa-ib-Re

Auf Skarabäen von Palästina bis Kerma belegt; vielleicht identisch mit Beon.

g Jaqobher (Jaqabhaddu)

Meri-user-Re

Auf Skarabäen bis in den Sudan belegt; evtl. identisch mit Apachnas oder Beon.

h Jamu (Jaam)

(Nub-user-Re)

Nur auf Skarabäen bezeugter Herrscher im Delta.

i Jaqebmu (Jakabam)

(Se-cha-en-Re)

Nur durch Skarabäen bezeugt.

j Aamu

(Cha-user-Re)

Auf Skarabäen belegter Lokalfürst in Unterägypten.

k Pepi III.

Se-nefer-anch-Re

Nur auf Skarabäen belegt.

l

Neb-maat-Re

Durch Inschrift auf einer Axt belegt; evtl. mittelägyptischer Kleinkönig.

m

Aa-hetep-Re

Nur auf Skarabäen belegt.

n

Aa-netjeri-Re

Nur auf einem Skarabäus belegt.

o

Mer-ib-Re

Nur auf einem Skarabäus bezeugt.

p

Nub-anch-Re

Nur auf Skarabäen bezeugt.

q Nikare II.

Nur auf Skarabäen bezeugt.

r

...(?)-ka-Re

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, Name stark fragmetiert.

s

...-ka-Re

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, Name stark fragmetiert.

t

...-ka-Re

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, Name stark fragmetiert.

u Scharek

Evtl. identisch mit Schalik.

v Wadjed

Nur durch Skarabäen bezeugt.

w Qareh (Qur)

Nur durch Skarabäen bezeugt.

x Schenes

y Inek

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, evtl. der 14. Dynastie zuzuordnen.

z A...

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, Name stark fragmetiert.

aa Ap...

Nur im Turiner Königspapyrus bezeugt, Name stark fragmetiert.

17. Dynastie

Rahotep

Sechem-Re-wah-chau

um 1622–1619 v. Chr.

Einordnung unsicher; vielleicht gehört er auch der 13. Dynastie an.

Sobekemsaf I.

Sechem-Re-wadj-chau

um 1619–1603 v. Chr.

Er ist durch geringe Bautätigkeit und einige Felsinschriften bezeugt. Sein Grab wurde offenbar erst 1827 geöffnet und beraubt.

Djehuti

Sechem-Re-semen-taui

um 1602–1601 v. Chr.

Durch einige Blöcke und einen Kanopenkasten bezeugt.

Mentuhotep VII.

Se-anch-en-Re

um 1601 v. Chr.

Sein Machtbereich reichte nicht mehr weit über Theben hinaus.

Nebereraw I.

Se-wadj-en-Re

um 1601–1582 v. Chr.

Ein früher vermuteter Nachfolger namens Nebereraw II. ist wohl zu streichen.

Semen-en-Re

um 1582–1580 v. Chr.

Nur im Turiner Königspapyrus und durch eine Axt bezeugt.

Bebanch

Se-user-en-Re

um 1580–1572 v. Chr.

Wurde früher der 14. oder 16. Dynastie zugeordnet.

Sobekemsaf II.

Sechem-Re-sched-taui

um 1572–1570 v. Chr.

Vermutlich ein Sohn von Sobekemsaf I.

Anjotef V.

Sechem-Re-wep-maat

um 1570–1560 v. Chr.

Anjotef VI.

Sechem-Re-heru-Hor-maat

um 1560 v. Chr.

Er war ein Bruder Anjotefs VII. Sein Grab wurde um 1850 ausgeraubt.

Anjotef VII.

Nub-cheper-Re

Vielleicht ein Sohn von Sobekemsaf II.Vor allem durch sein Grab in Theben-West, sowie einige Denkmäler aus Karnak und Koptos bekannt.

Taa, Djehutiaa

Sen-acht-en-Re

um 1550 v. Chr.

Er entstammte offenbar einer anderen Familie als seine Vorgänger.

Taaa

Se-qen-en-Re

um 1545 (1554) v. Chr.

Vermutlich ein Sohn seines Vorgängers Senachtenre. Er kämpfte gegen die Hyksos und fiel in einer Schlacht.

Kamose

Wadj-cheper-Re

um 1545–1539/30 (1554–1550) v. Chr.

Er setzte den Kampf gegen die Hyksos fort und konnte seinen Machtbereich nach Norden ausdehnen.

Heqa-Ptah

Nur auf einer Stele bezeugt, Einordnung unsicher

Neues Reich

Pharao

Thronname

Regierungszeit

Anmerkungen

18. Dynastie

Ahmose I.

Neb-pechti-Re

1539–1514 v. Chr.

Ahmose gehört verwandtschaftlich noch zur 17. Dynastie. Er vertrieb die Hyksos endgültig aus Ägypten und stellte auch die Herrschaft über Nubien wieder her. Errichtete die letzte Königspyramide in Ägypten.

Amenophis I.

Djeser-ka-Re

1514–1493 v. Chr.

Sohn von Ahmose. Er sorgte für eine innenpolitische Festigung des Staates und weitete die Eroberungen in Nubien aus. Er ließ zahlreiche Denkmäler errichten, die sich an denen des Mittleren Reiches orientieren.

Thutmosis I.

Aa-cheper-ka-Re

1493–1482 v. Chr.

Thutmosis I. war mit seinen Vorgängern nicht verwandt, sondern kam durch die Heirat mit einer Prinzessin auf den Thron. Er führte Feldzüge gegen Nubien und Syrien.

Thutmosis II.

Aa-cheper-en-Re

1482–1479 v. Chr.

Er war mit seiner Halbschwester Hatschepsut verheiratet und regierte nur kurz.

Hatschepsut

Maat-ka-Re

1479–1458 v. Chr.

Königin Hatschepsut regierte zunächst für den noch unmündigen Thutmosis III., machte sich dann aber zur Alleinherrscherin. Auf Reliefs ihres Totentempels in Deir el-Bahari ist eine Expedition nach Punt bezeugt.

Thutmosis III.

Men-cheper-Re

1458–1426 v. Chr.

Thutmosis III. kam erst nach dem Tod seiner Stiefmutter Hatschepsut an die Macht. Er unternahm zahlreiche Feldzüge nach Vorderasien.

Amenophis II.

Aa-cheperu-Re

1426–1400 v. Chr.

Amenophis II. war ein Sohn von Thutmosis III. und etwa zwei Jahre lang dessen Mitregent. Er unternahm mehrere Feldzüge in den syrisch-palästinischen Raum.

Thutmosis IV.

Men-cheperu-Re

1400–1390 v. Chr.

Er befreite die Große Sphinx von Gizeh vom Wüstensand und errichtete die berühmte Sphinxstele.

Amenophis III.

Neb-maat-Re

1390–1353 v. Chr.

Amenophis III. pflegte diplomatische Beziehungen zu Mitanni und unternahm Feldzüge nach Nubien. Seine Bautätigkeit war gewaltig, von ihm stammt bspw. der Hauptteil des Luxor-Tempels und sein Totentempel in Theben-West, als dessen einzige Überreste heute nur noch die berühmten Memnonkolosse übrig sind.

Amenophis IV. (Echnaton)

Nefer-cheperu-Re-wa-en-Re

1353–1336 v. Chr.

Echnaton gründete mit dem Aton-Kult die erste bekannte monotheistischeReligion der Weltgeschichte. In Amarna ließ er eine neue Residenz errichten. Nach seinem Tod wurde die Erinnerung an ihn ausgelöscht.

Meritaton

Anchet-cheperu-Re

1336–1335 v. Chr.

Einordnung als regierende Königin nach R. Krauss; jedoch umstritten.

Semenchkare

Anch-cheperu-Re (meri-wa-en-Re)

1335–1332 v. Chr.

Ein König über den fast nichts bekannt ist. Vielleicht war er lediglich ein Mitregent Echnatons. Eine Gleichsetzung mit Nofretete ist sehr umstritten.

Tutanchamun

Neb-cheperu-Re

1332–1323 v. Chr.

Tutanchamun erlangte vor allem durch sein Grab Berühmtheit. Er verlegte die Residenz von Amarna nach Memphis und restaurierte die alte Religion. Sein früher Tod ist bis heute Anlass zahlreicher Spekulationen.

Eje II.

Cheper-cheperu-Re

1323–1319 v. Chr.

Vielleicht Vater der Nofretete und somit Schwiegervater Echnatons; Wesir unter Tutanchamun.

Haremhab (Horemheb)

Djeser-cheperu-Re-setep-en-Re

1319–1292 v. Chr.

Haremhab war nicht-königlicher Herkunft und ist unter Tutanchamun als Oberbefehlshaber des Heeres bezeugt.

19. Dynastie

Ramses I. (Ramesse I.)

Men-pechti-Re

1292–1290 v. Chr.

Vermutlich General und Wesir unter Haremhab.

Sethos I. (Sethi I.)

Men-maat-Re

1290–1279 v. Chr.

Sethos I. unternahm Feldzüge nach Syrien und gegen die Libyer. Seine Bautätigkeit war sehr umfangreich. In Abydos entstand sein Totentempel mit der berühmten Königsliste.

Ramses II.

User-maat-Re

1279–1213 v. Chr.

Ramses II. war einer der bedeutendsten Pharaonen. Nach Konflikten mit denHethitern wurde unter seiner Herrschaft der erste bekannte Friedensvertrag der Weltgeschichte verfasst. Seine Bautätigkeit war die umfangreichste aller Pharaonen. Der biblische Auszug aus Ägypten ist wohl in seiner Regierungszeit anzusetzen.

Merenptah

Ba-en-Re-meri-Amun

1213–1204 v. Chr.

Merenptah wehrte erfolgreich Angriffe der Libyer und Seevölker ab. Das LandIsrael wurde unter seiner Herrschaft erstmalig erwähnt.

Sethos II.

User-chepru-Re-setep-en-Re

1204–1198 v. Chr. (?)

Aus seiner Regierungszeit stammen einige wichtige Papyri.

Amenmesse

Men-mi-Re-setep-en-Re

1203–1200 v. Chr. (?)

Die genaue Einordnung dieses Pharao ist unklar. Vielleicht war er ein Gegenkönig während der Regentschaft von Sethos II.

Siptah

1. Secha-en-Re-meri-Amun 2. Ach-en-Re-setep-en-Re

1198–1193 v. Chr.

1. Thronname: 1. bis 2. Regierungsjahr 2. Thronname: 2. bis 6. Regierungsjahr

Tausret

Sat-Re-meri-Amun

1193–1190 v. Chr.

Tausret war Gemahlin von Sethos II., die bereits für ihren noch unmündigen Stiefsohn Siptah regierte und nach dessen frühen Tod die Alleinherrschaft übernahm.

20. Dynastie

Sethnacht

User-chau-Re-setep-en-Re-meri-Amun

1190–1187 v. Chr.

Er hatte wahrscheinlich schon während der Regentschaft Tausrets gegen diese opponiert und gelangte nach ihrem Tod kurzzeitig auf den Thron.

Ramses III.

User-maat-Re-meri-Amun

1187–1156 v. Chr.

Ramses III. führte Krieg gegen die Libyer und Seevölker. Er fiel der Verschwörung einiger Mitglieder seines Hofstaates zum Opfer.

Ramses IV.

User-maat-Re-setep-en-Amun

1156–1150 v. Chr.

Er konnte sich gegen die Verschwörer, die seinen Vater ermordet hatten, durchsetzen. Der Prozess gegen diese ist in mehreren Papyri überliefert.

Ramses V.

User-maat-Re-secheper-en-Re

1150–1145 v. Chr.

Aus seiner Regierungszeit sind einige bedeutende Papyri, insbesondere zurRechtsgeschichte, überliefert.

Ramses VI.

Neb-maat-Re-meri-Amun

1145–1137 v. Chr.

In seinem ersten Regierungsjahr fielen Feinde nach Ägypten ein, bei denen es sich vermutlich um Libyer gehandelt hat.

Ramses VII.

User-maat-Re-setep-en-Re

1137–1129 v. Chr.

Dokumente aus Deir el-Medine bezeugen eine wirtschaftliche Krise während seiner Regierungszeit.

Ramses VIII.

User-maat-Re-ach-en-Amun

1128 v. Chr.

Er ist nur aus Medinet Habu und durch einige Kleinobjekte bezeugt.

Ramses IX.

Nefer-ka-Re-setep-en-Re

1127–1109 v. Chr.

Unter seiner Herrschaft hielt die Wirtschaftskrise weiter an und es kam zu Plünderungen von Nekropolen.

Ramses X.

Cheper-maat-Re-setep-en-Re

1109–1105 v. Chr.

Sohn oder Schwiegersohn Ramses' IX.

Ramses XI.

Men-maat-Re-setep-en-Ptah

1105–1076/70? v. Chr.

Die anhaltende Wirtschaftskrise mündete unter seiner Herrschaft in einen Bürgerkrieg.

Dritte Zwischenzeit

Pharao

Thronname

Regierungszeit

Anmerkungen

21. Dynastie

Smendes I.

Hedj-cheper-Re

1069 – 1043 v. Chr.

im Norden 1080-1069? v. Chr.

Amenemnesut

Nefer-ka-Re

1043 – 1039 v. Chr.

Zeitgenössisch nur im Grab seines Nachfolgers Psusennes I. bezeugt.

Psusennes I.

Aa-cheper-Re

1039 – 991 v. Chr.

Vor allem durch sein unberaubtes Grab bekannt.

Amenemope

User-maat-Re

993 – 984 v. Chr.

In seinem Grab wurden wertvolle Beigaben gefunden.

Osochor

Aa-cheper-Re

984 – 978 v. Chr.

Er wird auch „Osorkon der Ältere“ genannt und war wahrscheinlich libyscher Herkunft.

Siamun

Netjeri-cheper-Re

978 – 959 v. Chr.

Er unternahm nach dem Regierungsantritt Salomos in Israel einen Feldzug gegen die Philister.

Psusennes II.

Tit-cheperu-Re

959 – 945 v. Chr.

Über ihn ist fast nichts bekannt. Vielleicht ist er mit dem Hohepriester Psusennes III. identisch.

Hohepriester der ausgehenden 20. und 21. Dynastie

Pianch

1087 – 1075 v. Chr.

Ein General der ausgehenden 20. Dynastie.

Herihor

1076 – 1066 v. Chr.

Oberbefehlshaber des Heeres, Vizekönig von Kusch und Wesir während des Überganges von der 20. zur 21. Dynastie.

Pinudjem I.

Cheper-chau-Re

1070 – 1055 v. Chr.

König 1070/54-1032 v. Chr.

Masaharta

1054 – 1046 v. Chr.

Sohn Pinudjems I.

Djedchonsiuefanch

1046 – 1045 v. Chr.

Sohn Pinudjems I.

Mencheperre

Hem-netjer-tepi-en-Amun

1045 – 992 v. Chr.

Sohn Pinudjems I.

Smendes II.

992 – 990 v. Chr.

Enkel Psusennes' I.

Pinudjem II.

990 – 969 v. Chr.

Bruder von Smendes II.

Psusennes III.

969 – 945 v. Chr.

Vielleicht identisch mit Psusennes II.

22. Dynastie[4]

Scheschonq I.

Hedj-cheper-Re

um 946 – 924 v. Chr.

Unternahm einen Feldzug nach Palästina und plünderte den Tempel von Jerusalem.

Osorkon I.

Sechem-cheper-Re

um 925 – 890 v. Chr.

Von ihm sind reiche Schenkungen an die ägyptischen Tempel und Handelsbeziehungen nach Syrien bezeugt.

Takelot I.

Hedj-cheper-Re

um 890 – 877 v. Chr.

Zeitgenössisch nicht eindeutig belegt.

Scheschonq II.

Heka-cheper-Re

um 924 v. Chr

Hohepriester des Amun in Theben und später Mitregent seines Vaters Osorkons I.[5]

Osorkon II.

User-maat-Re

880 / 879–852 / 851 v. Chr.

Er unterstützte die Staaten Syrien-Palästinas im Kampf gegen Assyrien. Mitregent von Takelot I. ab etwa 886/885 v. Chr.

Harsiese I.

Hedj-cheper-Re-setep-en-Amun

870–860 v. Chr.

Hohepriester des Amun in Theben und Gegenkönig

Oberägyptische Linie der 22. Dynastie

Takelot II.[6]

Hedj-cheper-Re

852 / 851–831 / 830 v. Chr.

Er setzte seinen Sohn Osorkon als Hohepriester in Theben ein, was zur Konfrontation mit Harsiese II. führte. Takelot II. kam im 23. Regierungsjahr von Osorkon II. um 856/855 v. Chr. als Mitregent an die Macht.

Auput I.

831 / 830–? v. Chr.

Ein unbedeutender Kleinkönig in Theben.

Osorkon III.

User-maat-Re

790–762 v. Chr.

Zu seiner Regierungszeit ereignete sich eine außergewöhnlich hohe Nilflut.

Takelot III.

User-maat-Re

762–754 v. Chr.

Ursprünglich Hohepriester des Amun in Theben.

a Ini

754–749 v. Chr.

nur durch ein Graffito im Month-Tempel von Karnak bezeugt. Nach D. A. Aston wäre er der Nachfolger Rudjamuns in der Thebanischen 23. Dynastie.

b Pajeftjauemauibastet

749–727 v. Chr.

Lokalkönig von Herakleopolis; wird von Aston zur Thebanischen 23. Dynastie gerechnet.

Scheschonq VI.

727–715 v. Chr.

Existenz unsicher.

Unterägyptische Linie der 22. Dynastie

Scheschonq III.

User-maat-Re

863–825 / 813 v. Chr.

Durch einige Bauprojekte im Delta bezeugt.

Scheschonq IIIa.

evtl. 825–813 v. Chr.

Existenz unsicher.

Pami

User-maat-Re

813–804 v. Chr

Am Ende seiner Regierungszeit kam es offenbar zu einer Hungersnot.

Scheschonq V.

Aa-cheper-Re / Aa-cheperu (-Re)

804–767 v. Chr.

Aus seinen späteren Regierungsjahren sind größere Baumaßnahmen in Tanis bezeugt.

Petubastis II.

767–732 / 730 v. Chr.

Osorkon IV.

Aa-cheper-Re-setep-en-Amun

732 / 730–715 / 713 v. Chr.

Er unterwarf sich dem Kuschiten Pije.

23. Dynastie

Petubastis I.

User-maat-Re-setep-en-Amun

856 / 855–831 / 830 v. Chr.

Gegner von Takelot II., Scheschonq III. und Osorkon, Sohn des Takelot II.

Scheschonq IV.

User-maat-Re

831 / 830–825 / 824 v. Chr.

Existenz unsicher.

Rudjamun

User-maat-Re

759–754 v. Chr.

Durch geringe Bautätigkeit in Karnak und Medinet Habu bezeugt.

Iupet II.

753–730 v. Chr

Iupet II. war ein Gegner des Pije, dem er sich aber schließlich unterwarf.

24. Dynastie

Tefnachte

Schepses-Re

727–720 v. Chr.

Ursprünglich Lokalkönig von Sais, dann Gründer der 24. Dynastie.

Bakenrenef (Bokchoris)

Wah-ka-Re

720–716 v. Chr.

Zeitgenössisch nur durch einige Stelen und Skarabäen bezeugt.

25. Dynastie (Kuschiten)

Alara

780–760 v. Chr.

zeitgenössisch nicht belegt, regierte wohl noch nicht in Ägypten selbst.

Kaschta

Maa-Re

760–746 v. Chr.

Eroberte Unternubien und Ägypten bis Assuan.

Pije

User-maat-Re / Se-nefer-Re

746–716 v. Chr.

Setzte die Feldzüge seiner Vorgänger fort und eroberte Ägypten vollständig.

Schabaka

Nefer-ka-Re

716–707/706 v. Chr.

Erster Kuschitenkönig, der in Ägypten residierte.

Schebitko (Schabataka)

Djed-kau-Re / Djed-ka-Re

707/706–691 v. Chr.

Verlor in Palästina eine Schlacht gegen die Assyrer.

Taharqa

Chui-nefertem-Re

691–664 v. Chr.

Seine Regierungszeit war geprägt vom Kampf gegen die Assyrer, welche 667/66 Nordägypten bis nach Theben einnahmen.

Tanotamun

Ba-ka-Re

664–657 v. Chr.

Kurzzeitige Rückeroberung Nordägyptens.

Hohepriester des Amun

Iupet

944–924 v. Chr.

Sohn Scheschonqs I.

Scheschonq II.

Maa-cheper-Re-setep-en-Re

924–894 v. Chr.

In späteren Jahren ein König der 22. Dynastie.

Iuwelot

894–884 v. Chr.

Sohn Osorkons I.

Smendes III.

884 – 874 v. Chr.

Sohn Osorkons I.

Harsiese I.

Hedj-cheper-Re-setep-en-Amun

874–860 v. Chr.

Sohn Scheschonqs II.

...diu...

860–855 v. Chr.

Sohn Harsieses I.; Name nur fragmentarisch erhalten.

Namilt (II.)

855–840 oder 855–845 v. Chr.

Sohn Osorkons II.

Takelot

845–840 v. Chr.

Sohn Namilts (II.), vielleicht identisch mit dem Takelot, der auf Harsiese II. folgte.

Osorkon (Prinz)

840–785 v. Chr.

Vielleicht identisch mit Osorkon III.

Harsiese II.

835–800 v. Chr.

Vielleicht ein Enkel von Harsiese I.

Takelot

800–775 v. Chr.

Sohn Namilts (II.), vielleicht identisch mit dessen Nachfolger, andernfalls ein jüngerer Sohn gleichen Namens.

unklar

775–765 v. Chr.

Takelot III.

765–754 v. Chr.

Später ein König der 23. Dynastie.

Zwischen 754 und 704 v. Chr. gab es entweder zwei unbekannte Hohepriester oder das Amt war vakant.

Haremachet

704–660 v. Chr.

Sohn des Schabaka.

Harchebi

660–644 v. Chr.

Sohn Haremachets.

Zwischen 644 und 595 v. Chr. gab es entweder zwei unbekannte Hohepriester oder das Amt war vakant.

Anchnesneferibre

Hekat-neferu-Mut

595–560 v. Chr.

Gottesgemahlin des Amun.

Nitokris II.

560–550 v. Chr.

Tochter Amasis'

Gottesgemahlinnen

Karomama-Meritmut I.

870–840 v. Chr.

Vielleicht Tochter Harsieses I.

Taschacheper

um 770 v. Chr.?

Schepenupet I.

Chenem (-et) -ibimen

754–714 v. Chr.

Tochter Osorkons III.

Amenirdis I.

Chat-neferu-Mut

740–700 v. Chr.

Tochter des Kaschta.

Schepenupet II.

Henut-neferu-Mut

710–650 v. Chr.

Tochter des Pije.

Amenirdis II.

670–640 v. Chr.

Tochter des Taharqa.

Nitokris I.

Neb(-et)-neferu-Mut

656–595 v. Chr.

Tochter des Psammetich I.

Anchnesneferibre

Hekat-neferu-Mut

595–525 v. Chr.

595–560 v. Chr. gleichzeitig Hohepriesterin des Amun.

Lokalkönigtümer

siehe Lokalkönigtümer der Dritten Zwischenzeit

Assyrerherrschaft

Asarhaddon

681–669 (in Ägypten ab 671) v. Chr.

Die anti-assyrische Politik der kuschitischen 25. Dynastie veranlasste ihn zum Angriff auf Ägypten. Es gelang ihm, das Delta zu erobern.

Assurbanipal

669–627 (in Ägypten bis 664) v. Chr.

Nach dem Tod Asarhaddons nahm Assurbanipal die Eroberungszüge in Ägypten wieder auf und vertrieb die Kuschiten endgültig.

Spätzeit

Pharao

Thronname

Regierungszeit

Anmerkungen

26. Dynastie (Saïtenzeit)

Psammetich I.

Wah-ib-Re

664–610 v. Chr.

Verlegte die Hauptstadt von Memphis nach Saïs. Unterstützte Assur gegen dieMeder und Skythen.

Necho II.

Wehem-ib-Re

610–595 v. Chr.

Baute erstmals in der ägyptischen Geschichte eine Seestreitmacht auf. Ließ einen Kanal zwischen dem Nil und dem Roten Meer anlegen.

Psammetich II.

Nefer-ib-Re

595–589 v. Chr.

Führte einen Präventivkrieg gegen Nubien und zerstörte die Monumente derKuschitenkönige und seines Vaters.

Apries

Haa-ib-Re

589–570 v. Chr.

Nach militärischen Misserfolgen in Palästina und Libyen Aufstand unterAmasis.

Amasis

Chnum-ib-Re

570–526 v. Chr.

Führte Ägypten zur einer neuen kulturellen und wirtschaftlichen Blüte.

Psammetich III.

Anch-ka-en-Re

526–525 v. Chr.

Regierte nur ca. 6 Monate. Wurde von Kambyses II. bei Pelusion besiegt.

27. Dynastie (1. Perserherrschaft)

Kambyses II.

Mestiu-Re

525–522 v. Chr.

Sohn von Kyros II. Eroberte Ägypten und gliederte es dem Persischen Reich ein.

Padibastet III.

Seheru-ib-Re

Gegenkönig; Einordnung unsicher.

Dareios I.

1. Setut-Re 2. Meri-imen-Re

521–486 v. Chr.

Neben Kyros dem Großen berühmtester Perserkönig. Förderer der Künste und geschickter Reformer.

Psammetich IV.

um 486 v. Chr.

laut einiger demotische Urkunden aus Diospolis Parva

Xerxes I.

486–466 v. Chr.

Scheiterte an der Eroberung Griechenlands.

Artaxerxes I.

465–424 v. Chr.

Besiegte in der Schlacht bei Papremis ein vereintes Heer aus Ägyptern, Libyern und Griechen.

Inaros

Gegenkönig libyscher Herkunft.

Xerxes II.

424–423 v. Chr.

Wurde im Schlaf von Sogdianos ermordet.

Sogdianos

423 v. Chr.

Wurde von Darios II. gefangenen genommen und hingerichtet.

Dareios II.

423–404 v. Chr.

Unter ihm erlangte Ägypten mit griechischer Unterstützung die Unabhängigkeit.

Artaxerxes II.

404–402 v. Chr.[7]

Er wurde noch bis 402 v. Chr. im Süden Ägyptens als Pharao anerkannt.

28. Dynastie

Amyrtaios (Psammetich V.)

404–399 v. Chr.

Einziger Pharao der 28. Dynastie. Wurde zunächst nur in Unterägypten anerkannt, 400 v. Chr. dann in Oberägypten.

29. Dynastie

Nepherites I.

Ba-en-Re

399–393 v. Chr.

Unterstützte Sparta im Krieg gegen Persien.

Hornebcha

393-392 v. Chr.

Nach Manetho als Muthis sowie nach demotischer Chronik Sohn von Nepherites I.

Hakor

Chenem-maat-Re

393–380 v. Chr.

Betrieb eine antipersische Politik.

Psammuthis

User-Re

393–392 v. Chr.

Gegenkönig.

Nepherites II.

380 v. Chr.

Regierte nur 4 Monate.

30. Dynastie

Nektanebos I.

Cheper-ka-Re

379–360 v. Chr.

Er setzte Nepherites II. als Herrscher ab. 373 v. Chr. gelang ihm die Abwehr eines persischen Invasionsversuchs.

Djedhor

Iri-maat-en-Re

360–359 v. Chr.

Er eroberte mit Hilfe griechischer Söldner Palästina und Syrien zurück.

Nektanebos II.

Senedjem-ib-Re

359–341 v. Chr.

Nektanebos II. unterstützte Aufstände gegen die Perser, welche aber dennoch ab Winter 342/341 Ägypten schrittweise erobern.

31. Dynastie (2. Perserherrschaft)

Artaxerxes III.

341–338 v. Chr.

Ihm gelang es, Ägypten für kurze Zeit wieder in das persische Reich einzugliedern. Er ließ Münzen prägen, auf denen er sich als Pharao bezeichnete. Artaxerxes wurde durch seinen Heerführer Bagoas vergiftet.

Arses

338–336 v. Chr.

Arses wurde nach dem Giftmord an seinem Vater von Bagoas als neuerGroßkönig eingesetzt, später aber ebenfalls vergiftet.

Chabbasch

Senen-Tenen

338–336 v. Chr.

Gegenkönig.

Dareios III.

336–332 v. Chr.

Sein Satrap Mazakes übergab 332 v. Chr. Ägypten kampflos Alexander dem Großen, welcher Dareios ein Jahr später endgültig besiegte.

Griechisch-römische Zeit

Pharao

Thronname

Regierungszeit

Anmerkungen

Argeaden

Alexander III. der Große

Meri-Amun-setep-en-Re

332–323 v. Chr.

Eroberte auf seinem Zug Ägypten und gründete Alexandria.

Philipp III. Arrhidaios

Meri-Amun-setep-en-Re

323–317 v. Chr.

Halbbruder Alexanders. Galt als schwachsinnig. Von Olympias ermordet.

Alexander IV. Aigos

Haa-ib-Re-setep-en-Amun

317–310 v. Chr.

Sohn Alexanders. Von Kassandros ermordet.

Interregnum von 310 bis 306 v. Chr.

Ptolemäer

Ptolemaios I. Soter

Meri-Amun-setep-en-Re

323–306 v. Chr. (Satrap von Ägypten) 306–283 v. Chr. (König)[8]

Einer der Generäle Alexanders des Großen und Diadoche. Begründer der Ptolemäischen Dynastie. Erbauer der Bibliothek von Alexandria.

Magas

300–ca. 250 v. Chr.

Unabhängiger König von Kyrene. Führte Kyrene zur kulturellen Blüte.

Ptolemaios II. Philadelphos

User-ka-en-Re-meri-Amun

285–283 v. Chr. (Mitregent) 283–246 v. Chr. (Alleinherrscher)

Behauptete Ägyptens Stellung im ersten und zweiten Syrischen Krieg. Erbauer des Leuchtturms von Alexandria

Demetrios der Schöne

250–249/248 v. Chr.

Nachfolger des Magas. Wurde nach einer Affäre mit Apame (Witwe des Magas) von der kyrenischen Bevölkerung ermordet.

Ptolemaios III. Euergetes

Iua-en-netjerui-senui-sechem-anch-Re-setep-Amun

248–246 v. Chr. (König von Kyrene) 246–222 v. Chr. (Alleinherrscher)

Nach dem Dritten Syrischen Krieg größte Ausdehnung des Ptolemäerreichs.

Ptolemaios IV. Philopator

Iua-en-netjerui-men-chui-setep-Ptah-user-ka-Re

222–205 v. Chr.

Siegte in der Schlacht von Raphia über Antiochos III.

Horwennofer

206–200 v. Chr.

Gegenkönig in Oberägypten; regierte in Theben; von der Amunpriesterschaftanerkannt.

Ptolemaios V. Epiphanes

Iua-en-netjerui-meruj-it-setep-Ptah-user-ka-Re

205–180 v. Chr.

Die ptolemäischen Besitzungen in Europa, Kleinasien und Syrien gingen verloren. Von den eigenen Höflingen vergiftet.

Anchwennefer

200–186 v. Chr.

Nachfolger (möglicherweise sogar der Sohn)[9] des Hor-wennofer. Nach der Niederlage gegen Komanos gefangengenommen und hingerichtet.

Ptolemaios VI. Philometor

Iua-en-netjerui-perui-setep-en-Ptah-chepri-iri-maat-en-Amun-Re

180–164 v. Chr.[10] 163–145 v. Chr.

Begann mit dem Bau der Tempelanlagen von Philae. Fiel in der Schlacht am Oinoparas.

Antiochos IV. Epiphanes

168 v. Chr.

Seleukidischer König. Ließ sich nach der Eroberung Unterägyptens zum Pharao ausrufen, wurde aber am Tag von Eleusis von den Römern zum Abzug gezwungen.

Ptolemaios Eupator

152 v. Chr. (Mitregent)

Ältester Sohn des Ptolemaios VI.. Starb im Sommer 152 v. Chr.

Ptolemaios VII. Neos Philopator

145 v. Chr.

Sohn von Ptolemaios VI.. Von seinem Onkel Ptolemaios VIII. ermordet.

Ptolemaios VIII. Euergetes II.

170–164 v. Chr. (Mitregent) 164/163 v. Chr. (Alleinherrscher) 163–145 v. Chr. (König von Kyrene) 145–131 v. Chr. (Alleinherrscher) 128–116 v. Chr. (Alleinherrscher)

Vertrieb Juden und Intellektuelle aus Alexandria. Führte einen Bürgerkrieg (132–124 v. Chr.) gegen Kleopatra II. Ließ seinen Sohn Ptolemaios Memphitesermorden.

Kleopatra II.

170–164 v. Chr. (Mitregentin) 131–128 v. Chr.[11] 116/115 v. Chr.[12]

Heiratete ihre beiden Brüder Ptolemaios VI. und Ptolemaios VIII.. Nachdem letzterer ihre Tochter zur Frau genommen hatte, kam es zum Bürgerkrieg.

Harsiese

131–130 v. Chr.

Gegenkönig in Theben. Letzter Altägypter, der den Pharaonentitel trug. Sein weiteres Schicksal ist unbekannt.

Ptolemaios IX. Sotêr II.

116–107 v. Chr. 106–88 v. Chr. (König von Zypern) 88–81 v. Chr.

Von Kleopatra III. nach Zypern vertrieben. Führte gegen Alexander IannaiosKrieg.

Kleopatra III.

116–107 v. Chr. (Mitregentin) 107–101 v. Chr.

Griff in den seleukidischen Familienstreit ein. Von ihrem Sohn Ptolemaios X.ermordet.

Ptolemaios X. Alexander I.

110–107 v. Chr. (König von Kyrene) 107–101 v. Chr. (Mitregent) 101–88 v. Chr. (Alleinherrscher)

Von Ptolemaios IX. vertrieben. Kam beim Versuch Zypern zu erobern um.

Ptolemaios Apion

100–96 v. Chr.[13]

Von seinem Vater Ptolemaios VIII. eingesetzter König von Kyrene. Gelegentlich auch als Ptolemaios IX. bezeichnet.[14] Vererbt sein Reich denRömern.

Berenike III.

81–80 v. Chr.

Tochter des Ptolemaios IX.. Von Ptolemaios XI. ermordet.

Ptolemaios XI. Alexander II.

80 v. Chr.

Sohn des Ptolemaios X.. Regierte nur wenige Tage. Wurde er von einer aufgebrachten Menge erschlagen.

Ptolemaios XII. Neos Dionysos

Iua-en-pa-netjer-nehem-setep-en-Ptah-iri-maat

80–58 v. Chr. 55–51 v. Chr.

Unehelicher Sohn von Ptolemaios IX.. Vom römischen Senat als amicus et socius populi Romani anerkannt.

Ptolemaios von Zypern

80–58 v. Chr.

Unter ihm und seinem Bruder Ptolemaios XII. kam es zur Teilung des Reiches. Beging Selbstmord nach der Eroberung Zyperns durch die Römer.

Berenike IV.

58–55 v. Chr.

Halbschwester Kleopatras. Entthronte ihren Vater Ptolemaios XII.. Von diesem später ermordet.

Kleopatra VI.

58/57 v. Chr. (Mitregentin)

Regierte kurz mit Berenike IV. 58/57 v. Chr.

Archelaos

56/55 v. Chr. (Mitregent)

Gemahl von Berenike IV. Fiel in der Schlacht gegen Aulus Gabinius.

Kleopatra VII.

52/51v. Chr. (Mitregentin) 51–30 v. Chr.

Geliebte Caesars und Antonius'. Freitod nach der Einnahme Alexandrias durch Augustus.

Ptolemaios XIII.

50–47 v. Chr. (Mitregent)

Bruder der Kleopatra VII. Ertrank auf der Flucht im Nil.

Arsinoe IV.

48/47 v. Chr.

Gegenkönigin. Schwester der Kleopatra VII. Von Caesar nach dem Alexandrinischen Krieg gefangengenommen.

Ptolemaios XIV.

48/47 v. Chr. (König von Zypern) 47–44 v. Chr. (Mitregent)

Bruder der Kleopatra VII. Von dieser ermordet.

Ptolemaios XV. Kaisarion

Iua-pa-netjer-neti-nehem-setep-en-Ptah-iri-maat-Re-sechem-(anch)-Amun

44–30 v. Chr. (Mitregent)

Sohn von Caesar. Mit 3 Jahren zum Mitregenten seiner Mutter Kleopatra VII.ernannt. Auf Befehl des Augustus ermordet.

Römische Kaiser

Diese Tabelle enthält nur die Kaiser, die auch in Ägypten hieroglyphisch bezeugt sind. Für eine vollständige Übersicht siehe Liste der römischen Kaiser der Antike

Augustus

1. Heka-hekau-setep-en-Ptah 2. Autokrator[15]

27 v. Chr.–14 n. Chr.

Nahm 30 v. Chr. Alexandria ein, machte Ägypten zu einer römischen Provinz.

Tiberius

14–37 n. Chr.

Ließ 19 n. Chr. den Isis-Kult in Rom verfolgen.

Caligula

Autokrator Heka-hekau-meri-Ptah-aset

37–41 n. Chr.

Übernahm den Isis-Kult in die römische Staatsreligion; 38 n. Chr. kam es in Alexandria zu einer schweren Judenverfolgung; Ptolemaios von Mauretanien, Enkel Kleopatras VII. und Marcus Antonius' wurde 40 n. Chr. hingerichtet

Claudius

1. Autokrator Heka-hekau-meri-aset-Ptah 2. Kaisaros Germanikos 3. Kaisaros Sebastos

41–54 n. Chr.

Ließ mit dem Pronaos des Chnum-Tempels von Esna den letzten ägyptischen Tempel-Neubau beginnen.

Nero

1. Heka-hekau-setep-en-Ptah-meri-aset 2. Kaisaros Germanikos

54–68 n. Chr.

Expedition zur Unterwerfung des Reichs von Meroe.

Galba

68–69 n. Chr.

Galba ist im Isistempel von Deir esch-Schelwit in Theben-West bezeugt.

Otho

69 n. Chr.

Er ist im Isistempel von Deir esch-Schelwit in Theben-West bezeugt.

Vespasian

69–79 n. Chr.

Er veranlasste die Schließung des Jahwe-Tempels in Tell el-Jahudija.

Titus

1. Titos 2. Autokrator Titos Kaisaros

79–81 n Chr.

Titus ist in mehreren ägyptischen Tempeln bezeugt.

Domitian

Her-sa-aset-meri-netjeru-neb(u)

81–96 n. Chr.

Er setzte sich sehr für den Isis-Kult ein.

Nerva

96–98 n. Chr.

Nerva ist in Assuan, Esna und Diospolis parva bezeugt.

Trajan

1. Autokrator Kaisaros Nerouas 2. Germanikos Dakikos

98–117 n. Chr.

Ließ 115/16 einen großen Aufstand der Juden, unter anderem in Ägypten undKyrene niederschlagen; tat sich in Ägypten durch eine sehr rege Bautätigkeit hervor.

Hadrian

117-138 n. Chr.

Gründung von Antinoopolis; ließ seine Villa Adriana teilweise im ägyptischen Stil errichten.

Antoninus Pius

Autokrator Kaisaros Titos Ailios Adrianos

138–161 n. Chr.

Bauernaufstand in Ägypten 152/53 n. Chr.

Marc Aurel

161–180 n. Chr.

Aufstand des Avidius Cassius in Ägypten und Syrien.

Lucius Verus

161–169 n. Chr. (Mitregent)

Lucius Verus ist in Qaw el-Kebir und in Philae bezeugt.

Commodus

180–192 n. Chr.

Bei Prozessionen trat er als Offiziant des ägyptischen Kultes auf.

Pertinax

193 n. Chr.

Regierte 3 Monate, hieroglyphisch in Dachla belegt.

Septimius Severus

193–211 n. Chr.

Wiedereinrichtung von Stadträten in Alexandria und anderen ägyptischen Städten.

Caracalla

211–217 n. Chr.

Ließ erstmals das Bild des Serapis auf Münzen prägen; ein Aufstand in Alexandria wurde blutig niedergeschlagen.

Geta

211 n. Chr.

Bruder des Caracalla, auf dessen Geheiß ermordet.

Macrinus

217–218 n. Chr.

Auf der Flucht vor Elagabal ermordet.

Diadumenianus

218 n. Chr. (Mitregent)

Sohn des Macrinus; auf der Flucht vor Elagabal in Zeugma ermordet.

Severus Alexander

222–235 n. Chr.

Letzter Kaiser der Severer. Im Pronaos von Esna bezeugt.

Philippus Arabs

244–249 n. Chr.

Er wurde im Kampf gegen Decius getötet.

Decius

249–251 n. Chr.

Decius ist im Chnumtempel von Esna bezeugt.

Valerian

253–260 n. Chr.

Er ist in Ägypten auf einer Stele bezeugt.

Aurelian

270–275 n. Chr.

Er ist auf einer Stele für einen Buchisstier bezeugt.

Probus

276–282 n. Chr.

Schlug die in Ägypten einfallenden Blemmyer zurück.

Diocletian

284–305 n. Chr.

Diocletian ließ das Christentum verfolgen, verzichtete dabei aber auf Blutvergießen.

Maximian

285–310 n. Chr.

Er ist in Ägypten auf einer Stele bezeugt.

Galerius

293–311 n. Chr.

Niederschlagung des Aufstandes in Busiris und Koptos (294 n. Chr.), Domitius Domitianus und Aurelius Achilleus erklärten sich in Ägypten zu Gegenkaisern (297 n. Chr.)

Maximinus Daia

305–313 n. Chr.

Letzter hieroglyphisch belegter Kaiser.